Am 29. Mai 1960 war die Hllental- und die Dreiseenbahn im Schwarzwald vollstndig auf das Stromsystem 15 kV bei 16 2/3 Hz umgestellt worden. Damit war der 24 Jahre lang andauernde Versuchsbetrieb mit 20 kV und 50 Hz zuende. Durch die seit 1957 angelaufene Serienfertigung der Baureihe E 40 standen nun Lokomotiven dieser Baureihe fr den Betrieb zur Verfgung. Zwischen Mrz und April 1960 wurden die bereits ausgelieferten Lokomotiven E 40 131 bis 137 mit einer zustzliche elektrischen Bremse ausgerstet, die auf Strecken mit groem Geflle den Verschlei der Radreifen und der Bremsbelge mindern sollte. Wenig spter gingen auch E 40 163 bis 166 in den Schwarzwald, diese hatten ihre E-Bremse bereits ab Werk eingebaut. Alle Loks wurden im Bw Offenburg stationiert. 
Um die beide E 40 Varianten, die von auen fr den Laien alle gleich aussehen, zu unterscheiden wurde 1961 vor der Ordnungsnummer eine "1" angestellt. So entstanden die Baureihe E 40.11, die sich 1961 aus folgenden Loks zusammen setzte: E 40 1131 bis 1137 und E 40 1163 - 1166. 

Vom 28. Juli 1964 bis zum 25. Mrz 1965 entstanden 19 weiter Loks der Baureihe E 40.11. Diese wurden auf der Steilrampe bei Erkrath und steigungsreichen Abschnitten bentigt. Sie trugen die Nummern E 40 1309 bis 1316 und E 40 1552 bis 1563. 

So wie 1968 die E 40 zur 140 wurde, war auch die E 40.11 von der EDV Umzeichnung betroffen, aus ihr wurde die Baureihe 139. 

Heute sind noch 47 Lokomotiven der Baureihe 139 im Bestand der Deutschen Bahn. Insgesamt 31 Loks wurden aus der laufenden E 40 Produktion entnommen, mit E-Bremse ausgerstet und von 1961 bis 1968 als E 40.11 bezeichnet. Mittlerweile ist leider eine Lok, die 139 563 unfallbedingt ausgeschieden. Auerdem wurde 1985 die 139 134 zur 110 511 umgebaut. Weitere 18 Loks der Baureihe 139 entstanden zwischen 1993 und 1995 durch den Umbau von Lokomotiven der Baureihe 110. Diese erhielten die Drehgestelle von ausgemusterten Lokomotiven der Baureihe 140.
